Rechne einmal kurz nach: Wer mit 30 Jahren 3.000 € netto im Monat verdient, bringt bis zur Rente weit über eine Million Euro nach Hause. Kein Auto und keine Wohnung ist so viel wert wie deine Fähigkeit, Geld zu verdienen. Trotzdem ist sie bei vielen Menschen schlechter abgesichert als das Handy.
Warum der Staat dich kaum auffängt
Für alle, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, gibt es keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr. Es bleibt nur die Erwerbsminderungsrente – und die gibt es in voller Höhe erst, wenn du in irgendeinem Job weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kannst. Dein erlernter Beruf spielt dabei keine Rolle.
Selbst wenn du sie bekommst, reicht sie meist nur für einen Bruchteil deines bisherigen Lebensstandards.
Was eine gute BU leistet
Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich dauerhaft nicht mehr ausüben kannst – in den meisten Tarifen ab einer Berufsunfähigkeit von 50 Prozent. Die Rente läuft, bis du wieder arbeiten kannst oder das vereinbarte Endalter erreichst.
Die Gesundheitsfragen sind der wichtigste Moment
Beim Abschluss fragt der Versicherer nach deiner Gesundheit. Unvollständige oder falsche Angaben können dazu führen, dass er im Ernstfall nicht zahlt – genau dann, wenn du die Versicherung brauchst.
Je früher, desto günstiger
Der Beitrag hängt vor allem von Eintrittsalter, Beruf und Gesundheit an. Wer jung und gesund einsteigt, sichert sich dauerhaft günstige Konditionen. Über eine Nachversicherungsgarantie kannst du die Rente später bei Gehaltserhöhung, Heirat oder Kind ohne neue Gesundheitsprüfung erhöhen.
